„Trefflich eingefangen hat der Singende Tresen eine Berliner Stimmung, der man fernab der Szenelokale im Prenzlauerberg und der neuen Mitte nachspüren kann. Wo die unscheinbare Bar an der Ecke Künstler, Arbeits-lose, Alt-Sozialisten und ab und an einen verloren gegangenen Partygänger friedlich zusammenführt und zu später Stunde Lebensgeschichten ausgetauscht werden bis die Barfrau die Stühle hochstellt. Sperrstundenmusik spiegelt für mich ein (Ost-?)Berliner Lebensgefühl wider, das in den Hochglanzreiseführern - glücklicherweise - nicht erwähnt wird und am Hackeschen Markt nicht gefunden werden kann.“ Eva Maria Kiltz / CD des Monats in der Liederbestenliste


"Es gibt sie also doch noch, die Bands, die unbeirrt ihr Ding durchziehen, die nicht ängstlich auf den Massengeschmack und den Tonträgerverkauf schielen. "Der Singende Tresen" nennt sich das Quintett aus Berlin. Und wer bei Herkunft und Namen der Gruppe gleich an Schunkelsongs à la "Kreuzberger Nächte" denkt, könnte falscher nicht liegen. Zwar sprühten die Texte nur so von Witz und Wortspielen, aber auf einem ungleich höheren Niveau. Hier blitzte die große Berliner Chanson-Tradition der Goldenen Zwanziger des vorigen Jahrhunderts auf, als hätten Tucholsky, Hollaender und Compagnie gerade ihre Auferstehung gefeiert. Die Themen finden die Tresenritter allerdings mehr im Hier und Jetzt, ohne jedoch den typischen Berliner Humor vermissen zu lassen. Verpackt wird diese anspruchsvolle Wortakrobatik in Anklänge an Blues und Folk, Postpunk und Hillbilly, Dixiejazz und Klezmer, die vom "Singenden Tresen" zu einem völlig eigenständigen und vor allem eigenwilligen Stil gemischt werden. Um Frontfrau, Texterin und Sängerin Manja Präkels haben sich vier kongeniale Musiker gefunden, natürlich an einem Berliner Tresen." Neue Presse Coburg 10/10


„Wer so gekonnt Melancholie verbreitet wie Der Singende Tresen, bereitet einem schon wieder gute Laune. Der Gruppe um Manja Präkels, die für die hervorragenden Texte genauso verantwortlich zeichnet wie für den wunderbaren, wandelbaren Gesang, gelingen außerordentliche Stimmungsbilder, absurde Geschichten und voglige Träumereien.“ Trottoir 55/07

„Hinzu kommt eine Gruppe, die mich unglaublich überzeugt hat. Manja Präkels, eine Sängerin, Dichterin, hat eine Gruppe, die heißt ‚Der singende Tresen’, ein Quintett. Sie schreibt Texte, die durchaus mit Kämpfen im wörtlichen Sinn (...) zu tun haben, die singen nämlich an Orten, wo die Rechten das Sagen haben. Und die singen eine Musik, die macht Mut, die beschreibt die Situation, mit Poesie, mit Witz. Sie bekennt sich auch zu Tugenden wie der Liebe, also da wird nichts ausgeklammert, es wird auch geheult, es wird geschimpft und es wird gekämpft. Die machen das zu einer Musik, da wärt ihr ausgeflippt, jiddische Musik mit einem absoluten Ass an der Klarinette. Und die Frau ist noch nicht mal 30. Das war für mich ein Aha-Erlebnis, wo ich sage, so viel Angst brauchen wir gar nicht zu haben, solange es diese gibt.“ Tom Schroeder (Liederbestenliste) im Folker!-Gespräch 02/05

„Une jeune formation, Der singende Tresen (Le comptoir chantan), absolument épatante propose une forme de chanson empruntant bien sûr à la forme du cabaretmais tout à fait dans le genre de la chanson réaliste qui connaît un fort succès en France aujourd’hui.“ La scène (Frankreich) März 04

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