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Szenische Lesungen mit Musik

Die Gesänge des Maldoror

























COMTE DE LAUTREAMONT

Die Gesänge des Maldoror

(Eine Phänomenologie des Bösen)
Zum 140. Todesstag des Dichters - In Wort und Ton vorgestellt von: Markus Liske(Simme) & Manja Präkels(Stimme und Sounds)

CONTE DE LAUTREAMONT (eigentlich: Isodore Ducasse) ist noch immer eines der größten Rätsel der Literaturgeschichte. Er wurde nur 24 Jahre alt und verstarb weitgehens unbekannt wärend der Belagerung von Paris am 24. November 1870, nur ein Jahr nach der Vollendung seines einzigen Werkes "DIE GESÄNGE DES MALDOROR". Mit diesem verstörenden Werk in sechs Gesängen, einem virtuos-blasphemischen Vexierspiels sadistischer Visionen nachtschwarzer Poesie in einer bis dahin unbekannten formalen  Radikalität, wurde COMTE DE LAUTREAMONT zum "Großvater der Surrealisten" und "Pförtner der Moderne" (Andre Breton) erklärt.

"Meine Dichtkunst wurde nur daraus bestehen, den Menschen, dieses Raubtier, mit allen Mitteln anzugreifen und mit ihm den Schöpfer, der ein solches Ungeziefer  nicht hätte erzeugen sollen. Gering ist die Zahl meiner Jahre, doch fühle ich schon, daß Güte nichts ist als eine Vereinigung klingender Silben; ich habe sie nirgends gefunden."

Alles führt zu Nichts!

„Der Poet verstellt sich“

Fernando Pessoa

Alles führt zu Nichts!

(eine Archäologie der Gegenwart)
Mit: Manja Präkels, Markus Liske, Thorsten Müller, Lilia Antico

Lissabon, 30. November 1935. Der Handelskorrespondent Fernando Pessoa ist tot, und niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass er einmal als Portugals größter Dichter gelten wird. Zurück bleiben die Stimmen, mit denen er sprach: Der Dichterfürst Alberto Caeiro, der Lebemann Alvaro de Campos und der einbeinige Baron von Teive. In der Schreibstube des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares treffen sie aufeinander, um sich noch ein letztes Mal über Gott, Liebe, Sinn und Tod zu ereifern, bevor die Nacht anbricht.

"Die tiefste und tödlichste aller Dürren seit Menschengedenken ist über uns gekommen – die der inneren Erfahrung von der Vergeblichkeit aller Anstrengungen und der Nichtigkeit der Vorsätze.“
Fernando Pessoa

Fotos und Video von der Premiere

Terpentin on the rocks

Beat-Generation

Terpentin on the rocks

Mit: Manja Präkels, Markus Liske, Thorsten Müller

Die großen Unbekannten des amerikanischen Undergrounds (1966-77), von Charles Bukowski und Carl Weissner in zwei Bänden versammelt. Wüstenlyrik, Wanderarbeiterlyrik, Gedichte übers Zähneputzen, über Snoopy, Tarzan, Sex und Wut.

„your life is your life
don’t let it be clubbed into dank submission.
be on the watch.
there are ways out.
there is a light somewhere.
it may not be much light but
it beats the darkness.
be on the watch.“
Charles Bukowski

Erich Mühsam Fest

„Dies ist der Erde Nacht“

Erich Mühsam

Wo bleibt Ihr nur Genossen meiner Zeit?

Mit: Manja Präkels, Markus Liske, Thorsten Müller

Erich Mühsam – Anarchist, Dichter, Menschenfreund, von den Nazis bestialisch ermordet. Zu seinen Ehren riefen wir 2001 das Erich Mühsam Fest ins Leben, das an seinem 70. Todestag 2004 mit einem dreitägigen Festival endete. Was aber weiterging, war unsere Auseinandersetzung mit ihm und Manjas Vertonung seiner Verse.

„Wo bleibt ihr nur, Genossen meiner Zeit?
Ich schau zurück und kann euch kaum noch sehn.
Ein wirres Stimmentosen hör ich weit,
weit hinter mir und kann es nicht verstehn.“
Erich Mühsam


Frühere Lesungen

Die kleine Weltbühne der Poesie

Tucholsky, Neruda, Lorca u.a.

Die kleine Weltbühne der Poesie

Mit: Manja Präkels, Markus Liske, Thorsten Müller, Anja Exner, Gerhard Vondruska

Viva Lorca!

Federico Garcia Lorca

Viva Lorca!

(eine Geisterbeschwörung)
Mit: Gerhard Vondruska, Manja Präkels, Markus Liske, Martin Heesch, Julia Kopa, Anja Exner

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