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...Textkunst ist das, echtes Geschichtenerzählen ist das. 
Die Verse der Sängerin Manja Präkels, die von präziser Alltagsbeobachtung bis zur melancholischen Selbstbetrachtung reichen, verknüpfen sich auf homogene Weise mit auf Anhieb vertraut wirkenden Melodiebögen, die aus gehaltvollen Quellen schöpfen wie etwa der Tradition des Brecht/Weill´schen Liedtheaters, Chanson, Folk und Klezmer. Auch Einflüsse aus Blues und osteuropäischen Kulturen finden hier ein Zuhause. ZOOLAMAR 08

Und dann rückte der Überraschungsknüller des Sonntags an: Die Berliner Combo Der singende Tresen um die Schriftstellerin Manja Präkels, die immer mal wieder eine Handvoll Konfetti aus der Jackentasche hervorgrub. NDR 09

Der Gruppe um Manja Präkels, die für die hervorragenden Texte genauso verantwortlich zeichnet wie für den wunderbaren, wandelbaren Gesang, gelingen außerordentliche Stimmungsbilder, absurde Geschichten und voglige Träumereien. TROTTOIR 07

Ausdrucksstark und voller Atmosphäre, changierend zwischen Melancholie und Esprit sind die Lieder, mit denen „Der Singende Tresen“ das Niveau des Abends vorgab. Musikalisch inspiriert von der Tradition des Klezmer, erzählt das Quintett um die burschikos-charismatische Liedermacherin Manja Präkels mit heutiger Poesie und beißender Ironie von „Clowns im Regen“ und von der Kleinbürger-Tristesse im Berliner Osten, ihrer Heimat („Allet jammelt vor sich hin“). Und sie schaffen es ganz ohne Mühe, das Publikum mit ihrem Mitsing-Shanty „Wann kommt das Raumschiff?“ zu einem Ausflug zum Planeten der Träume zu verlocken. NEUE PRESSE COBURG 07

„Sängerin Präkels ist politisch ohne Weltverbesserungsattitüde, witzig jenseits aller Kalauer und melancholisch ohne Pose. Alles was zu Sprache kommt, wird gebrochen, gespiegelt, ironisiert. Jeder Song ist ein diffiziles Kunstwerk.“ FOLKWORLD 07

„Hinzu kommt eine Gruppe, die mich unglaublich überzeugt hat. Manja Präkels, eine Sängerin, Dichterin, hat eine Gruppe, die heißt ‚Der singende Tresen’, ein Quintett. Sie schreibt Texte, die durchaus mit Kämpfen im wörtlichen Sinn (...) zu tun haben, die singen nämlich an Orten, wo die Rechten das Sagen haben. Und die singen eine Musik, die macht Mut, die beschreibt die Situation, mit Poesie, mit Witz. Sie bekennt sich auch zu Tugenden wie der Liebe, also da wird nichts ausgeklammert, es wird auch geheult, es wird geschimpft und es wird gekämpft. Die machen das zu einer Musik, da wärt ihr ausgeflippt, jiddische Musik mit einem absoluten Ass an der Klarinette. Und die Frau ist noch nicht mal 30. Das war für mich ein Aha-Erlebnis, wo ich sage, so viel Angst brauchen wir gar nicht zu haben, solange es diese gibt.“ Tom Schroeder (Liederbestenliste) im FOLKER! 04

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