Steffen Freiling Photography

    Tresencrew 2015

    Sie passt sich nicht an: Die Berliner Band Der Singende Tresen bewegt sich seit mehr als einem Jahrzehnt fern jeglicher Popstrukturen. Auch auf ihrem neuen Album geben sich Sängerin Manja Präkels und ihre Mitspieler eher sperrig als massenfreundlich, sowohl musikalisch als auch textlich. Sie spielen Post-Punk, Klezmer und Chanson auf ihre Weise und erzählen Randgeschichten, die nicht am Rand passieren, weil gesellschaftliche Unglücke auch zum Alltag gehören. Eigen. Mutig. Gut. Berliner Stadtmagazin Zitty 21/2012

    DER SINGENDE TRESEN ist nicht nur eine Band, sondern auch ein sich ständig veränderndes Kollektivkunstwerk. Den seltsamen Namen bekam er von seinem Publikum verliehen, und bevor er sein erstes Musikalbum produzierte, konnte man ihn bereits lesen – in Manja Präkels‘ Buch „Tresenlieder“ (Verlag Edition AV, 2003).

    Gegründet wurde Der Singende Tresen 2001 im Rahmen des von ihm maßgeblich mitorganisierten 1. Berliner Erich Mühsam Festes. Seither entstanden neben mehreren musikalischen Studio-Alben auch zahlreiche Liedtheaterprogramme, Hörstücke und Nebenprojekte an der Schnittstelle zwischen Musik und Literatur.

    Mit jedem dieser Projekte hat sich Der Singende Tresen stilistisch immer wieder neu erfunden und wird es weiter tun. Wer wissen will, wie das klingt, der höre selbst!

    Diskographie

    Hundsgemeines Leben (Eigenpressung 2003) / Sperrstundenmusik (Raumer Records 2005) / Clowns im Regen (Raumer Records 2007) / Kein Teil von etwas (Raumer Records 2009) / Ernste Musik ( Setalight Records 2012) / Mühsamblues (Setalight Records 2014) / Sechs Tage im April – Erich Mühsams Räterepublik (Hörbuch, speak low 2019)

    Feste Besetzung:

    Manja Präkels Texte, Stimme, Ukulele, Analogsynth
    Thorsten Müller Klarinetten, Akkordeon, Orgel, Stimme
    Benjamin Hiesinger Kontrabaß
    Florian Segelke – Gitarren

    Ehrengast: Markus Liske

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