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    Erika Mann: Ausstellungseröffnung

    Oktober 10 @ 19:00 - 22:00

    AUFGRUND DER GROSSEN NACHFRAGE IST LEIDER KEINE ANMELDUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG MEHR MÖGLICH, DA DAS KONTINGENT FÜR SITZPLÄTZE AUSGESCHÖPFT IST. DIE VERANSTALTUNG WIRD IN DEN SALON HILDEBRAND ÜBERTRAGEN. HIERFÜR IST KEINE ANMELDUNG NÖTIG.

    ERIKA MANN
    Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin
    Eine Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus
    unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Frido Mann

    „Das einzige ‚Prinzip‘, an das ich mich halte, ist mein hartnäckiger Glaube an einige grundlegende moralische Ideale – Wahrheit, Ehre, Anstand, Freiheit, Toleranz.“
    (Erika Mann)

    Mit einer erstmaligen Einzelausstellung widmet sich die Monacensia im Hildebrandhaus dem Leben und Werk von Erika Mann (1905-1969), der ältesten Tochter von Katia und Thomas Mann. Im Mittelpunkt steht Erika Manns konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie.

    Sie gehörte der „tänzerischen Generation“ der Zwanziger Jahre an, verkörperte die neue Frau, schrieb launige Feuilletons für die Zeitung, liebte Theaterskandale, durchquerte ganz Europa mit dem Auto und genoß das Leben als Tochter aus berühmtem Hause in vollen Zügen. Der heraufziehende Nationalsozialismus öffnete ihr politisch die Augen. Fortan sah Erika Mann ihre selbst gestellte Aufgabe in der politischen Aufklärung und fürchtete keine Konflikte. Mit ihrem Kabarett „Die Pfeffermühle“ feierte sie im Januar 1933 in München große Erfolge. Weit über München hinaus verbreitete sich der Ruhm des Ensembles, das im März 1933 ins Exil gezwungen wurde und im Oktober in Zürich wieder eröffnete. Der kabarettistische Kampf gegen Hitler konnte in vielen deutschsprachigen Ländern trotz Saalschlachten, Auftrittsverboten und Überwachung durch die Behörden bis 1936 fortgesetzt werden. Dann zwang die politische Weltlage zur Emigration in die USA. Als politische Rednerin, Buchautorin und Kriegskorrespondentin startet Erika Mann hier eine zweite Karriere. Aber das Ende des Krieges brachte das Aus für eine politische Journalistin, die den Kalten Krieg früh und scharf kritisierte. Auch als Nachlassverwalterin und Herausgeberin der Werke von Thomas und Klaus Mann verfolgte sie das Weltgeschehen leidenschaftlich.

    Die Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“ präsentiert biografische Dokumente, Briefe, Manuskripte, Fotografien sowie Filmaufnahmen und Originaltöne einer bis an ihr Lebensende kämpferischen Frau, die für die Geschichte des 20. Jahrhunderts fesselnd und repräsentativ und für die Gegenwart höchst aktuell ist. Der überwiegende Teil der gezeigten Exponate entstammt dem umfangreichen literarischen Nachlass von Erika Mann, der in der Monacensia im Hildebrandhaus aufbewahrt wird.

    Programm Eröffnung:
    Kathrin Abele, Stadträtin der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters
    Anke Buettner, Leiterin der Monacensia
    Prof. Dr. Irmela von der Lühe, Kuratorin

    Lesung mit der Schauspielerin Sabine Kastius
    moderiert von Prof. Dr. Irmela von der Lühe

    Musik: Der Singende Tresen

    Eintritt frei
    Anmeldung erforderlich unter monacensia.programm@muenchen.de

    https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia-2016/ausstellungen/veranstaltung-tag/erika-mann-kabarettistin-kriegsreporterin-politische-rednerin/

    https://www.facebook.com/events/2251069098323764/

    Details

    Datum:
    Oktober 10
    Zeit:
    19:00 - 22:00
    Website:
    https://www.facebook.com/events/2251069098323764/

    Veranstaltungsort

    Monacensia im Hildebrandhaus

    Veranstalter

    Monacensia im Hildebrandhaus
    E-Mail:
    noreply@facebookmail.com

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