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    „Nie wieder nach Haus“ – Texte & Lieder zur Tagung

    16. September 2020 @ 19:30 - 21:00

    Markus Liske, Manja Präkels & DER SINGENDE TRESEN
    „Nie wieder nach Haus“
    Texte & Lieder zur Tagung „Angriffe auf die Demokratie“ der Kompetenznetzwerke Antisemitismus und Rechtsextremismus
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    Livekonzert und Livestream aus dem Kunst-und Kulturverein Mastul e.V. in Berlin
    Bitte beachtet: Aufgrund von “ihr wisst schon“ gibt es im Mastul nur begrenzte Plätze. Für Voranmeldungen klickt den „Tickets“ Button hier auf facebook.
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    „Etwas war geschehen, aber was, das konnte uns niemand sagen. Alle waren viel zu beschäftigt mit Lachen und Johlen. Erst als wir uns zur Straße vorgekämpft hatten und die endlose Kolonne von Trabis sahen, diese Jeansanzüge und die Bananen überall, wurde uns klar, dass die Mauer offen sein musste. Wie und warum das geschehen war, konnte uns niemand sagen. Auch wo all diese Südfrüchte herkamen, mitten in der Nacht, blieb ein Rätsel. ‚Wahnsinn!‘, hieß es immer nur. ‚Echt Wahnsinn!‘ Und genau das dachten wir auch, als wir zwei Stunden später mit einer Flasche Wodka vorm Brandenburger Tor im Bananenmatsch herumtorkelten.“
    Die Schriftsteller Manja Präkels („Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“, Verbrecher Verlag) und Markus Liske („Glücksschweine“, Verbrecher Verlag) lesen Texte über das Aufwachsen in unterschiedlichen Systemen, über Herkunftsfragen und Migration als Teil ihrer jeweiligen Familiengeschichte.
    Musikalisch wird die Lesung begleitet von ihrer Manja Präkels‘ Band DER SINGENDE TRESEN.
    Markus Liske & Manja Präkels veröffentlichten 2011 zum 20. Jahrestag des Pogroms von Hoyerswerda mit der Anthologie „Kaltland – eine Sammlung“ (Rotbuch) einen Klassiker der Nachwende-Literatur. Außerdem sind sie gemeinsam Herausgeber des Erich Mühsam-Lesebuchs „Das seid ihr Hunde wert!“ (Verbrecher Verlag, 2014) und der Essay-Sammlung „Vorsicht Volk!“ (Verbrecher Verlag, 2015) zu Pegida, Verschwörungsideologien und Querfrontbewegungen. Für ihren Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ wurde Manja Präkels u.a. mit dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Von Markus Liske erschien zuletzt „Sechs Tage im April – Erich Mühsams Räterepublik“ (Verbrecher Verlag, 2019).
    DER SINGENDE TRESEN wurde 2001 von Manja Präkels anlässlich des ersten Berliner Erich Mühsam Fests gegründet und tourt seither mit wechselnden Live-Programmen wie „Der etwas andere Heimatabend“, „Wo ist zu Hause, Vogelherz“ oder „Die Eingeborenen – eine Zombierevue“ durchs Land. In einer Mischung aus Jazz, Chanson und Postpunk vertont DER SINGENDE TRESEN neben den Texten von Manja Präkels auch Texte von Dichtern und Dichterinnen wie Mascha Kaléko, Erich Mühsam oder Fernando Pessoa.
    Besetzung: Manja Präkels (Gesang), Thorsten Müller (Klarinetten, Akkordeon), Benjamin Hiesinger (Kontrabaß), Florian Segelke (Gitarre), Johannes Metzger (Schlagzeug)
    „Präkels könnte das Ordnungsmedium der Kommunikation, das Telefonbuch, heruntersingen und es in ein subversives Gesangsbuch verwandeln; die Band versteht sich wundersam auf die Frickelei zwischen Hanns Eisler und Tom Waits.“ Harald Justin / Konkret Magazin
    https://www.facebook.com/events/1128786480869934/

    Details

    Datum:
    16. September 2020
    Zeit:
    19:30 - 21:00
    https://www.facebook.com/events/1128786480869934/

    Veranstaltungsort

    Mastul

    Veranstalter

    WORT & TON
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