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    Sechs Tage im April – 100 Jahre „Bairische Räterepublik“

    23. März 2019 @ 21:00 - 24. März 2019 @ 00:00

    Am 7. April 1919 wurde in München die „Bairische Räterepublik“ ausgerufen – u.a. von Erich Mühsam, der sich von den ersten Revolutionstagen an dafür starkgemacht hatte. Dieser Versuch eine freie Gesellschaft zu errichten, in der alle Entscheidungswege konsequent von unten nach oben verlaufen, markierte gleichermaßen den Höhepunkt und das Ende der Revolution von 1918/19. Nach nur sechs Tagen wird Mühsam von Putschisten verhaftet und zweieinhalb Wochen später lassen die Sozialdemokraten die Räterepublik von rechtsextremen Freikorpstruppen blutig zerschlagen. Dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) ist die „Bairische Räterepublik“ bis heute ein Mythos.
    Doch was genau wollten die Revolutionäre um Mühsam und seinen Mentor Gustav Landauer damals erreichen? Wo lagen die Differenzen mit der KPD, die ihre Mitarbeit anfangs verweigerte? Und welche Bedeutung könnte die Räteidee für heutige linke Bewegungen haben?

    Diesen Fragen geht Markus Liske in seinem Buch „Sechs Tage im April. Erich Mühsams Räterepublik“ (Verbrecher Verlag) nach – und erläutert sie im Gespräch mit Christine Pfeifer (Jungle World).
    Manja Präkels wird den Abend mit einigen Mühsam-Lieder begleiten, die sie mit ihrer Band Der Singende Tresen eigens für das parallel beim Verlag speak low erscheinende Hörbuch „Sechs Tage im April“ (u.a. gelesen von Robert Stadlober) komponiert hat.

    Anschließend Party.

    Die Veranstaltung wird gemeinsam präsentiert von Jungle World, WORT & TON, KuApo – Die Kulturapotheke und Verbrecher Verlag.

    Zu „Sechs Tage im April. Erich Mühsams Räterepublik“:

    Nur sechs Tage lang, vom 7. bis zum frühen Morgen des 13. April 1919, währte die »Bairische Räterepublik«, die auch als »Dichterrepublik« in die Geschichte einging und deren wichtigstes Sprachrohr der Dichter Erich Mühsam war. Bis heute beflügeln diese sechs Tage sozialrevolutionäre Träume von einer gesellschaftlichen Alternative zu Parlamentarismus einerseits und Parteidiktatur andererseits. Doch wie genau sah Mühsams Vision aus, und woran scheiterte sie?

    Markus Liske montiert und kommentiert Texte, Tagebuchauszüge und Briefe Erich Mühsams zu einer umfassenden Erzählung seines jahrzehntelangen Ringens um eine wirklich freie Gesellschaft – zu einer individuellen ideengeschichtlichen Reise, die 1901 in Friedrichshagen bei Berlin beginnt und die mit der sechsjährigen Festungshaft dieses außer gewöhn lichen Dichters und Menschenfreundes endet.

    Siehe auch: https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/975
    Hörbuch siehe: https://www.speaklow.de/

    https://www.facebook.com/events/463653800838556/

    Details

    Beginn:
    23. März 2019 @ 21:00
    Ende:
    24. März 2019 @ 00:00
    Webseite:
    https://www.facebook.com/events/463653800838556/

    Veranstaltungsort

    KuApo – Die Kulturapotheke
    Eisenbahnstraße 99
    Leipzig, Leipzig

    Veranstalter

    Verbrecher Verlag
    E-Mail:
    noreply@facebookmail.com
    Veranstalter-Website anzeigen

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